🏗️ Bautagebuch – Teil 2
PRAXISGRÜNDUNG & EINBLICKE
Verena Schönke
12/8/20253 min lesen


Chaos, Staub & Realität – und Räume, die sich neu erfinden
Heute fühlt sich alles plötzlich sehr… echt an.
Nicht mehr nur Vision.
Nicht mehr nur Planung.
Nicht mehr nur Gedanken im Kopf.
Heute ist der Tag, an dem man es sieht, hört, riecht und spürt:
Es wird gebaut.
Der erste richtige Bautag ist nie leise.
Er ist laut.
Staubig.
Unaufgeräumt.
Und ehrlich gesagt auch ein kleines bisschen überwältigend.
🏗️ Wenn aus Planung Wirklichkeit wird
Was gestern noch still war, vibriert heute vor Bewegung:
Werkzeuge.
Stimmen.
Schritte.
Staub in der Luft.
Die Räume wirken plötzlich ganz anders.
Nicht mehr leer – sondern im Umbruch.
Und dieser Umbruch hat heute sichtbar begonnen:
👉 Die erste Rigipswand im Flur ist planmäßig gefallen.
Nicht spontan.
Nicht aus einem Impuls heraus.
Sondern geplant – als bewusster Schritt für mehr Weite, mehr Licht und mehr Ankommen.
Der Eingangsbereich war von Anfang an größer gedacht.
Offener.
Einladender.
Ein Raum, der nicht drückt, sondern atmen darf.
Und jetzt, wo diese erste Wand tatsächlich weg ist, zeigt sich genau das:
Der Flur ist weiter.
Der Eingangsbereich wirkt größer.
Heller.
Freier.
Nicht nur architektonisch –
sondern auch im Gefühl.






Hier war alles noch Energie.
Tatendrang.
Dieses: „Jetzt aber wirklich!“
Ich habe den Hammer geschwungen,
als wäre das hier nicht nur eine Wand –
sondern alles, was ich mir in den letzten Monaten innerlich erarbeitet habe.
Körperlich anstrengend.
Innerlich unfassbar kraftvoll.
Und irgendwann kommt dieser Moment.
Der Moment, in dem der Körper sagt:
„So. Jetzt reicht es erstmal.“
Staub auf der Kleidung.
Schwere Arme.
Leerer Blick an die Wand.
Und gleichzeitig dieses tiefe Wissen:
Ich bin genau da, wo ich sein soll.
🧩 Es bleibt nicht bei dieser einen Wand
Diese erste Wand ist nur der Anfang.
In den nächsten Schritten werden:
weitere Wände fallen
neue Wände entstehen
Räume sich verschieben
Wege neu gedacht
Was heute noch Chaos ist, wird Struktur.
Was heute offen ist, bekommt später klare Formen.
Nichts ist fertig – aber alles in Bewegung.
🎧 Der Sound dieses Moments: Yet To Come von BTS
Diese Phase fühlt sich nicht nach Kampf an.
Nicht nach Druck.
Nicht nach „Augen zu und durch“.
Sondern nach Ausblick.
„Yet To Come“ begleitet genau dieses Gefühl:
"Hast du einen Traum? Was könnte am Ende dieses Weges sein?
Der Augenblick wird noch kommen, ja
In der Stille der Nacht hören unsere Beine nicht auf sich vorwärts zu bewegen
Dies ist nur der Anfang, das Beste wird noch kommen."
Nicht Rückblick – sondern Zukunft.
Nicht Enge – sondern Weite.
Nicht Zweifel – sondern Vertrauen.
Die Räume verändern sich, weil die Zukunft größer gedacht ist.
💭 Zwischen Staub und Klarheit
Heute ist kein perfekter Tag.
Heute ist ein Realitäts-Tag.
Ein Tag, an dem man merkt:
Das hier ist keine schöne Idee mehr auf Papier.
Das hier ist Baustelle.
Es gibt:
Dreck statt Deko
Lärm statt Ruhe
Unordnung statt Struktur
Und trotzdem – oder vielleicht genau deshalb – liegt über allem dieses Gefühl:
Jetzt passiert es wirklich.
Und Baustelle mit Humor – geht auch.
Zwischendurch haben wir gelacht.
Über den Staub.
Über das Chaos.
Über uns selbst.
Und genau das braucht es.
Sonst wird es zu schwer.
🧩 Vom Kopf in die Hände
Was monatelang nur Entscheidungen, Listen, Gespräche und Überlegungen waren, bekommt heute Form:
Wände werden geöffnet.
Neue Wände sind geplant.
Räume verschieben sich.
Wege entstehen neu.
Und mittendrin ich – mit:
Staub auf der Kleidung
Gedanken im Kopf
Herzklopfen im Körper
Weil man in solchen Momenten spürt:
Hier wird gerade nicht nur gebaut.
Hier wird gerade Zukunft geformt.
✨ Kein schöner Tag. Aber ein bedeutender.
Heute war keiner dieser „Instagram-perfekten“ Tage.
Heute war ein roher Tag.
Ein ehrlicher Tag.
Ein echter Baustellentag.
Und genau das macht ihn so wichtig.
Denn:
Ohne Abriss kein Neubeginn.
Ohne Chaos keine neue Ordnung.
Ohne Veränderung keine Entwicklung.
🧭 Fazit von heute
Die erste Wand ist planmäßig gefallen.
Weitere Wände werden folgen.
Neue Räume werden entstehen.
Der Staub liegt überall.
Und mein Herz sagt:
Das hier fühlt sich richtig an.
Nicht bequem.
Nicht glatt.
Nicht perfekt.
Aber klar.
Update:
Startschuss. Staub. Muskelkater im Voraus. Und ganz viel Adrenalin.



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