🧩 Willkommen im Team – Julia Davonport startet in der Ergotherapie
TEAM & EINBLICKE
Verena Schönke
12/17/20255 min lesen


Manche Wege beginnen mit Erfahrung aus Jahrzehnten – andere mit frischer Begeisterung.
Und beides ist wichtig, um etwas Neues entstehen zu lassen.
Darum freue ich mich ganz besonders, dass Julia Davonport ab Januar 2026 Teil unseres Ergotherapie-Teams sein wird. 💜
Julia – Ein Film über einen Weg, der sich gemeinsam formt.
Fachliche Leitung Ergotherapie · Pädiatrie
Prolog – Wenn Entscheidungen nicht drängen müssen
Nicht jede berufliche Entscheidung entsteht aus einem Moment heraus.
Manche wachsen.
Langsam.
Still.
Fast unbemerkt.
Sie entstehen aus Gesprächen, aus Nachfragen, aus dem ehrlichen Wunsch, wirklich zu verstehen, bevor man sich bindet. Genau so begann auch der Weg mit Julia.
Ohne Plan, ohne Zielvorgabe, ohne Erwartung – aber mit Offenheit auf beiden Seiten.
Rückblickend fühlt es sich an, als hätte dieser Weg genau die Zeit gebraucht, die er bekommen hat.
Szene 1 – Eine erste Begegnung im Berufsalltag
Bevor wir später intensiver miteinander ins Gespräch kamen,
hatte ich Julia bereits in einem beruflichen Kontext kennengelernt.
Während ihres Berufspraktikums war sie in der Praxis tätig,
in der ich derzeit noch selbst arbeite.
Schon dort wurde sichtbar,
wie wichtig ihr eine gute, durchdachte Therapie ist.
Julia arbeitete aufmerksam,
interessiert
und mit einem echten Blick für die Menschen,
mit denen sie zu tun hatte.
Besonders in Erinnerung geblieben ist mir ihr interdisziplinäres Interesse.
Sie hospitierte mehrere logopädische Therapien
bei einer lieben Kollegin von mir –
nicht aus Pflicht,
sondern aus ehrlichem fachlichem Interesse.
Wir verstanden uns zu dritt schnell gut.
Fachlich wie menschlich.
Und schon damals zeigte sich,
wie selbstverständlich Julia über den eigenen Tellerrand hinausschaut.
Szene 2 – Kontakt, noch bevor es um Zusammenarbeit ging
Unser Kontakt war übrigens schon da,
bevor es überhaupt um kollegialen Austausch ging.
Ganz pragmatisch.
Ohne Hintergedanken.
Julia unterstützte meinen aktuellen Arbeitgeber
auch bei organisatorischen Aufgaben
und meldete unter anderem den Dienstwagen
beim Straßenverkehrsamt an,
den ich später selbst übernehmen sollte.
Rückblickend eine kleine Szene –
und doch typisch für Julia:
zuverlässig, hilfsbereit
und mit einem Blick dafür,
was gerade gebraucht wird.
Gleichzeitig kam mir dabei ein Gedanke,
der mir wichtig ist:
mit dieser Hilfsbereitschaft achtsam umzugehen
und Räume zu schaffen,
in denen Engagement gesehen wird –
und niemand sich selbst dabei vergisst.
Szene 3 – Ein kurzer Impuls, der etwas in Bewegung bringt
Julia hatte in meinem WhatsApp-Status gesehen, dass ich eine Praxis eröffnen werde. Kein großes Statement, kein fertiges Konzept, sondern ein kleiner Einblick in etwas, das gerade erst Gestalt annahm. Räume, Gedanken, Ideen – noch nicht sortiert, noch nicht abgeschlossen.
Sie schrieb mir, sie freue sich für mich.
Und sie sei aktuell auf der Suche nach einem Arbeitsplatz.
Das war im September.
Ein Satz, der zunächst nichts festlegte, aber Raum öffnete.
Für Austausch. Für Gespräche. Für ein Kennenlernen ohne Zeitdruck.
Szene 4 – Ein Kennenlernen ohne Bewerbungslogik
Was folgte, war kein klassischer Bewerbungsprozess.
Es gab keine schnelle Einladung, kein Abhaken von Stationen, kein „Entscheiden müssen“.
Stattdessen entwickelte sich ein Kontakt, der sich Zeit nahm.
Wir schrieben uns immer wieder.
Trafen uns. Sprachen miteinander.
Tauschten Gedanken aus.
Und ließen auch Pausen zu.
Pausen, in denen nichts entschieden werden musste, aber vieles reifen durfte.
Diese Art des Kennenlernens ist nicht selbstverständlich.
Sie verlangt Geduld – und Vertrauen darauf, dass gute Entscheidungen Zeit brauchen dürfen.
Szene 5 – Fragen als Ausdruck von Professionalität
Julia stellte viele Fragen. Sehr viele. Und jede einzelne davon hatte Substanz.
Es ging nicht nur um Arbeitszeiten oder Rahmenbedingungen.
Es ging um Haltung.
Um Werte.
Um Zusammenarbeit.
Um Verantwortung.
Um das, was eine Praxis im Innersten zusammenhält – gerade dann, wenn sie wächst und sich entwickelt.
Wie wird hier gearbeitet, wenn Dinge noch nicht klar sind?
Wie gehen wir miteinander um, wenn Perspektiven unterschiedlich sind?
Welche Rolle spielt Austausch im Alltag?
Wie wird fachliche Verantwortung getragen – und geteilt?
Diese Fragen waren kein Zeichen von Unsicherheit. Sie waren ein Zeichen von Professionalität. Von dem Wunsch, bewusst Teil von etwas zu werden – oder es eben nicht zu werden, wenn es nicht passt.
Szene 6 – Ein Bild, das sich langsam schließt
Mit jedem Gespräch wurde Julias inneres Bild vollständiger. Nicht, weil ich es ihr erklärte, sondern weil sie aufmerksam zuhörte, Zwischentöne wahrnahm und eigene Gedanken dazustellte.
Sie verglich, ordnete ein, fragte nach.
Sie nahm sich die Freiheit, nicht sofort zu entscheiden.
In einer Zeit, in der vieles schnell gehen muss, ist das eine bemerkenswerte Qualität.
Denn gute Entscheidungen entstehen nicht aus Tempo, sondern aus Klarheit.
Szene 7 – Pädiatrie als Herzens- und Fachbereich
Ein zentraler Teil von Julias Arbeit ist die Pädiatrie. Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten, Familien zu stärken und therapeutische Prozesse so zu gestalten, dass sie im Alltag wirklich greifen – das ist ihr fachlicher Schwerpunkt.
Was dabei spürbar wird, ist ihre ruhige Ernsthaftigkeit. Julia arbeitet nicht mit schnellen Lösungen, sondern mit Struktur, Beobachtung und einem feinen Gespür für das, was Kinder wirklich brauchen. Sie denkt Entwicklung ganzheitlich – motorisch, emotional, alltagsnah.
Pädiatrische Ergotherapie bedeutet Verantwortung.
Für kleine Menschen, für ihre Familien, für Vertrauen.
Julia trägt diese Verantwortung ruhig, klar und sehr bewusst.
Szene 8 – Eine bewusste Entscheidung
Julia ließ sich Zeit. Sie hörte zu, dachte nach, sortierte für sich.
Und ja – es gab andere Angebote.
Gute, klare Angebote.
Denn Julia ist ein Gewinn für jedes Team.
Umso mehr bedeutet es mir, dass sie sich nach all diesen Gesprächen bewusst entschieden hat.
Nicht impulsiv.
Sondern getragen von Klarheit.
Für diesen Weg.
Für diese Praxis.
Für dieses Miteinander.
Szene 9 – Fachliche Leitung als gemeinsamer Raum
Aus dieser Entscheidung heraus entwickelte sich ganz selbstverständlich auch ihre Rolle in der fachlichen Leitung.
Julia übernimmt gemeinsam mit Karla die fachliche Leitung der Ergotherapie in unserer Praxis.
Diese Konstellation ist kein Zufall,
sondern bewusst so gewählt.
Zwei Perspektiven, zwei Generationen, zwei Schwerpunkte –
verbunden durch eine gemeinsame Haltung:
fachliche Tiefe,
Austausch auf Augenhöhe
und Verantwortung, die nicht hierarchisch gedacht ist.
Julia bringt in diese Rolle Struktur, Aktualität, pädiatrische Expertise und einen klaren Blick für Prozesse ein. Sie gestaltet diese Rolle klar, zuverlässig und im engen Austausch mit dem Team.
Sie denkt mit, sortiert, hinterfragt und entwickelt weiter – immer mit Blick auf Qualität und Zusammenarbeit.
Szene 10 – Austausch, der Interdisziplinarität lebendig macht
Schon früh begann Julia, mich an ihren ergotherapeutischen Arbeitsweisen teilhaben zu lassen. Sie schickte mir Materialien, erklärte mir ihre Ansätze, erzählte, warum bestimmte Methoden im pädiatrischen Alltag gut funktionieren und wo sie Grenzen sieht.
Dieser Austausch war nie belehrend.
Nie theoretisch.
Sondern kollegial, offen und auf Augenhöhe.
Genau hier beginnt echte Interdisziplinarität:
nicht im gemeinsamen Gebäude, sondern im gemeinsamen Denken.
Im Interesse an der Perspektive des anderen.
In der Bereitschaft, Wissen zu teilen.
Szene 11 – Verantwortung, die über den Beruf hinausgeht
Ein weiterer Teil von Julia zeigt sich außerhalb des Praxisalltags.
Sie engagiert sich ehrenamtlich beim Technischen Hilfswerk.
Dort, wo Verlässlichkeit zählt, Teamarbeit gelebt wird und Verantwortung übernommen werden muss, wenn Situationen herausfordernd sind.
Dieses Engagement prägt.
Es erklärt ihre Ruhe,
ihre Struktur,
ihre Fähigkeit, auch in komplexen Situationen klar zu bleiben.
Verantwortung ist für Julia kein Titel – sondern etwas, das man übernimmt.
Szene 12 – Ein kleines Zeichen, das viel erzählt
Vor einigen Tagen brachte Julia eine kleine Tüte mit selbst gebackenen Plätzchen mit.
Obenauf lag ein Herzkeks –
bemalt in Türkis und Lila,
mit unserem Logo.
Ein stiller Moment.
Und einer, der viel erzählt.


(Ein kleines Behind-the-Scenes-Detail)
Ich wusste sofort:
Diesen Keks kann ich nicht essen.
Er wird eingerahmt.
Als Erinnerung daran, wie sich dieser Anfang angefühlt hat.
Epilog – Ein Weg mit Haltung
Wenn ich an Julia denke, sehe ich keinen Anfang im klassischen Sinne.
Ich sehe einen Weg, der sich formt.
Gemeinsam.
Mit Ruhe.
Mit Klarheit.
Mit Haltung.
Und mit der Vorfreude darauf,
diesen Weg miteinander weiterzugehen –
im Austausch,
in Verantwortung
und im gemeinsamen Wachsen.
Ich freue mich sehr,
dass Julia diesen Weg
als fachliche Leitung der Ergotherapie
und als Teil unseres Teams
mitgeht.
💜 Willkommen im Team, liebe Julia.
Leise Schlusszeile
Manche Wege entstehen langsam.
Und genau deshalb tragen sie so weit.
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SCHÖNKE Therapie
Interdisziplinäre Praxis
für Logopädie & Ergotherapie
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