🧩 Willkommen im Team – Karla Bläcker startet in der Ergotherapie
TEAM & EINBLICKE
Verena Schönke
12/14/20254 min lesen


Ein weiterer besonderer Moment auf unserem Weg zur Praxiseröffnung:
Der Arbeitsvertrag mit Karla Bläcker ist unterschrieben – und ich freue mich unglaublich, sie ab Januar 2026 als Ergotherapeutin und fachliche Leitung im Bereich Geriatrie & Neurologie in unserem Team begrüßen zu dürfen. 💜
Karla – Ein Film über einen Anfang, der nicht gesucht wurde.
Und trotzdem seinen Platz gefunden hat.
Fachliche Leitung Ergotherapie · Geriatrie & Neurologie
Prolog – Wenn etwas leise beginnt
Manchmal beginnt eine Geschichte nicht mit einem Bild.
Sondern mit einem Ton.
Der Ton eines Telefons.
Eine Stimme, die man noch nie gehört hat.
Ein Gespräch, das eigentlich nichts Besonderes sein müsste.
Und doch passiert etwas —
nicht laut, nicht spürbar für den Verstand,
aber klar genug für das Herz, um kurz innezuhalten.
So begann es mit Karla.
Szene 1 – Ein Austausch ohne Absicht
Es sollte ein kurzer Austausch werden.
Ein Telefonat, das sich in den Alltag einfügt.
Doch schon nach einigen Minuten veränderte sich der Ton.
Die Atmosphäre wurde wärmer, leichter.
Diese Art von Wärme, die nicht entsteht, weil man sich kennt —
sondern weil zwei Menschen instinktiv auf einer ähnlichen Wellenlänge sprechen.
Dann ein Satz, beiläufig, unabsichtlich, fast wie ein Versprecher des Schicksals:
„Ich bin Ergotherapeutin.“
Als klar wurde,
dass Karla Ergotherapeutin ist
und ich Logopädin,
kam ein Satz,
halb im Scherz gesagt,
ohne jedes Gewicht:
„Dann müssten wir ja eigentlich zusammenarbeiten.“
Ein Gedanke,
der nicht weiterverfolgt wurde.
Und doch blieb er.
Szene 2 – Erfahrung, die nicht erklärt werden muss
Karla blickt auf viele Jahre Berufserfahrung zurück.
Auf ein Berufsleben,
in dem sie Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet hat.
Sie spricht darüber ruhig.
Sachlich.
Ohne den Wunsch, zu beeindrucken.
Ihre Erfahrung trägt sie nicht vor sich her.
Sie zeigt sich in ihrer Haltung,
in Gesprächen,
in der Art, wie sie zuhört
und Entscheidungen trifft.
Was sie einbringt,
wirkt nicht spektakulär.
Aber tragfähig.
Szene 3 – Eine Arbeitsweise mit Ruhe und Struktur
Wenn ich mir Karla bei der Arbeit vorstelle,
sehe ich keine schnellen Lösungen
und keine großen Gesten.
Ich sehe Aufmerksamkeit.
Zeit.
Struktur.
Karla überhastet nichts.
Sie lässt Prozesse reifen,
nimmt Menschen ernst
und arbeitet konsequent alltagsnah.
Gerade in der geriatrischen und neurologischen Arbeit
ist diese Ruhe kein Nebenaspekt,
sondern Grundlage.
Es ist nicht ihre Technik, die zuerst auffällt.
Es ist ihre Haltung.
Eine Haltung, die sagt:
„Wir gehen Schritt für Schritt — und du bestimmst den Rhythmus.“
Szene 4 – Ein Wunsch nach echter Zusammenarbeit
Ich trug schon lange einen Gedanken in mir:
die Vision einer Praxis, in der echte Interdisziplinarität gelebt wird.
Nicht zwei Berufsgruppen mit getrennten Kalendern.
Nicht „Wir arbeiten zusammen“, obwohl eigentlich jeder für sich bleibt.
Nicht dieser stille Abstand, den man fälschlicherweise für Professionalität hält.
Ich wollte dieses Bild:
Therapeuten, die gemeinsam denken.
Gemeinsam planen.
Sich ergänzen.
Sich ernst nehmen.
Und Patienten alle Facetten bieten, die sie brauchen —
nicht nur die, die in die eigene Disziplin fallen.
Als ich Karla zuhörte, zum ersten Mal, zum zweiten Mal, später …
spürte ich etwas, das ich lange nicht gespürt hatte:
Dieser Wunsch könnte Wirklichkeit werden.
Nicht durch Konzepte.
Nicht durch Organigramme.
Sondern durch Menschen.
Durch Karla.
Szene 5 – Fachliche Leitung mit Verantwortung
Karla bildet gemeinsam mit unserer weiteren Ergotherapeutin Julia die fachliche Leitung der Ergotherapie.
Was mich daran berührt:
Diese Verantwortung liegt bei zwei Frauen,
die unterschiedlich sind — und gerade deshalb perfekt zusammenpassen.
Karla bringt die Ruhe von Jahrzehnten mit.
Julia bringt Aktualität und frische Impulse.
Zusammen entsteht etwas, das Teams selten haben:
Balance.
Diese Rolle ist kein Titel.
Sie ist Verantwortung.
Karla bringt Orientierung,
Erfahrung
und einen klaren Blick für Zusammenhänge ein.
Ihre Art zu leiten ist ruhig,
zugewandt
und auf Austausch ausgerichtet.
Es geht nicht um Hierarchie,
sondern um Qualität.
Nicht um Vorgaben,
sondern um gemeinsame Verantwortung.
Szene 6 – Mitdenken, bevor es offiziell beginnt
Noch bevor die Praxis eröffnet,
noch bevor Abläufe feststehen,
ist Karla längst Teil davon.
Seit Monaten.
Sie denkt mit.
Stellt Fragen.
Teilt Erfahrungen.
Ordnet Gedanken.
Nicht fordernd.
Nicht bestimmend.
Sondern unterstützend
und mit einem feinen Gespür dafür,
wo Klarheit hilft.
Dieses Mitdenken entsteht nicht aus Pflicht,
sondern aus Verbundenheit.
Szene 7 – Austausch gehört dazu
Wo Menschen Verantwortung übernehmen,
braucht es Austausch
und manchmal auch Klärung.
Auch bei uns gab es Gesprächsbedarf.
Unterschiedliche Blickwinkel.
Gedanken, die sortiert werden wollten.
Wir haben uns Zeit genommen.
Zugehört.
Gesprochen.
Und gemeinsam eingeordnet.
Gerade diese Gespräche
haben gezeigt,
wie tragfähig diese Zusammenarbeit ist.
Denn echte Professionalität zeigt sich nicht darin,
dass alles glatt läuft —
sondern darin,
dass man bleibt
und gemeinsam wieder Klarheit findet.
Szene 8 – Engagement, das ergänzt
Karlas Engagement endet nicht an der Praxistür.
Lange schon begleitet sie Selbsthilfegruppen für Menschen mit Demenz und Aphasie.
Sie bringt diese Gruppen nun mit in unsere Praxis —
als festen Bestandteil eines Ortes,
der nicht nur behandelt,
sondern verbindet.
Hier geht es nicht um Therapie im klassischen Sinne.
Sondern um Austausch.
Verstehen.
Getragenwerden.
Gesehenwerden.
Dass Karla diese Gruppen weiterführt
und ihnen hier Raum gibt,
zeigt, wie sehr sie den Menschen in den Mittelpunkt stellt —
nicht nur das Symptom.
Vielleicht erklärt genau das,
warum sie Verantwortung so selbstverständlich trägt:
weil sie Beziehung ernst nimmt.
Szene 9 – Präsenz ohne Lautstärke
Karla ist kein Mensch,
der Räume füllt,
indem er laut wird.
Ihre Präsenz zeigt sich anders:
in Verlässlichkeit,
in Klarheit,
in der Fähigkeit,
anderen Raum zu lassen.
Sie bringt Struktur,
ohne zu kontrollieren.
Und Ruhe,
ohne Distanz zu schaffen.
Epilog – Wenn man das Flüstern hört
Heute, wenn ich zurückblicke,
erkenne ich diesen ersten Moment wieder.
Das Gespräch.
Der beiläufige Satz.
Das Flüstern.
Etwas, das genau in das Puzzle passt —
in dieses Bild von echter Zusammenarbeit,
von Wärme,
von Professionalität,
von Menschen, die sich finden,
weil sie dasselbe Herz für ihren Beruf tragen.
Manchmal kündigt das Leben wichtige Dinge nicht laut an.
Manchmal flüstert es.
Und manchmal hört man dieses Flüstern —
und merkt erst später,
dass es der Anfang von etwas Tragfähigem war.
So begann es mit Karla.
Leise.
Unaufgeregt.
Und genau richtig.
Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, auf viele Ideen und auf alles, was wir Schritt für Schritt gestalten werden.
💜 Willkommen im Team, liebe Karla!
Leise Schlusszeile
Nicht jeder Anfang braucht eine Suche.
Manche finden ihren Platz ganz von selbst.
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SCHÖNKE Therapie
Interdisziplinäre Praxis
für Logopädie & Ergotherapie
Verena Schönke
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