Mein Weg zur Logopädie

PRAXISGRÜNDUNG & EINBLICKE

Verena Schönke

11/19/20253 min lesen

Manchmal führt uns das Leben auf Wege, die wir nie geplant hätten.
Mein Weg in die Logopädie begann nicht mit einem Berufswunsch, sondern mit einer Erfahrung, die mich als Mutter tief geprägt hat.

Einer meiner Söhne wurde im Autismus-Spektrum diagnostiziert.
Bis zur Einschulung sprach er kein einziges Wort. Die Prognosen waren zurückhaltend, die Erwartungen gering.

Und dennoch geschah etwas, das damals kaum jemand für möglich hielt:
Mit viel Geduld, kontinuierlicher Therapie und unerschütterlichem Durchhaltevermögen machte er Schritt für Schritt Fortschritte.
Heute lebt er selbstständig, hat eine Ausbildung abgeschlossen und arbeitet in seinem Beruf.

Diese Entwicklung zu begleiten hat mir gezeigt, was gute Therapie bewirken kann.
Es geht nicht nur um Sprache.
Es geht um Teilhabe, Selbstständigkeit und Zukunft.

Genau das hat meinen Weg in die Logopädie geprägt.

💜 Warum Logopädie für mich mehr ist als ein Beruf

Sprache hat mich schon immer fasziniert – aber erst durch meinen Sohn habe ich verstanden, wie wesentlich sie für das Leben ist.
Sprache schafft Beziehung.
Sprache eröffnet Möglichkeiten.
Sprache schenkt Mut.

Manchmal habe ich das Gefühl, dass Logopädie für mich nicht einfach ein Beruf ist,
sondern etwas, das sich wie eine Berufung anfühlt – gewachsen aus meiner Geschichte, meinen Erfahrungen und dem Wunsch, Menschen ein Stück auf ihrem Weg zu begleiten.

Im Laufe meiner Berufsjahre durfte ich viele kleine und große Momente miterleben:

  • Kinder, die ihre ersten Wörter sprechen.

  • Erwachsene, die nach Krankheit oder Unfall ihre Stimme zurückgewinnen.

  • Familien, die Hoffnung finden.

Es sind diese Augenblicke, die mir immer wieder zeigen:
Ich bin genau da, wo ich sein möchte.

💜 Was mich geprägt hat

Durch meine Arbeit als angestellte Logopädin habe ich viel gelernt – fachlich, organisatorisch und menschlich.

Ich habe erlebt,
dass Wertschätzung ein Team stärkt.
Dass Zuhören Motivation schenkt.
Dass klare Strukturen Raum für gute Therapie schaffen.
Dass Bürokratie manchmal bremst –
und wie wichtig es ist, trotzdem den Menschen im Mittelpunkt zu lassen.

Diese Erfahrungen haben meinen Wunsch wachsen lassen, einen Ort zu schaffen, der genau diese Werte trägt.

💜 Über Selbstverständlichkeiten – und warum sie mein Fundament sind

In einem Gespräch während meiner Gründungsphase wurde ich gefragt, ob ich „das Rad neu erfinden möchte“.
Die Frage war liebevoll und unterstützend gemeint – und hat mir die Möglichkeit gegeben, meine Haltung noch klarer zu formulieren.

Ich merkte:
Ich möchte gar nichts neu erfinden.

Ich möchte einfach die Werte leben, die für mich selbstverständlich sind:
Menschlichkeit, Respekt, echtes Zuhören und ein fairer Umgang miteinander.

Und doch habe ich erlebt,
dass diese Selbstverständlichkeiten nicht überall selbstverständlich sind.
Vielleicht sind es gerade die einfachen Werte,
die man aktiv pflegen muss.

Für mich bilden sie das Fundament von SCHÖNKE THERAPIE:
als Therapeutin, als Leitung, als Mensch.
Nicht, um etwas völlig Neues zu schaffen –
sondern um das Wesentliche in den Mittelpunkt zu stellen.

💜 Der Schritt in die eigene Praxis

Mit SCHÖNKE THERAPIE erfülle ich mir diesen Traum.

Ein Ort entsteht,

  • der modern und barrierefrei ist,

  • der offen empfängt und ruhig wirkt,

  • der Logopädie und Ergotherapie verbindet,

  • und der ein Team hervorbringt, das miteinander denkt, lernt und wächst.

Eine Praxis, die nicht nur behandelt, sondern begleitet.

💜 Meine Vision

Meine persönliche Geschichte und meine beruflichen Erfahrungen verweben sich in dieser Praxis.
Für mich ist sie mehr als ein Arbeitsplatz.
Sie ist ein Versprechen:

Menschen zu sehen.
Wachstum möglich zu machen.
Chancen zu eröffnen.
Und dort, wo es möglich ist, kleine Wunder zuzulassen.

Ich wünsche mir, dass SCHÖNKE THERAPIE ein Ort wird,
an dem Begegnungen Kraft geben,
Therapie Perspektiven schafft
und wir ein Stück des Weges gemeinsam weitergehen.

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